İlker Ortaç / Werk
LIMIT: Körper und Sichtbarkeit
LIMIT ist eine Bildserie, die die Körpern auferlegten Grenzen der Normalität hinterfragt und danach fragt, wer sichtbar gemacht oder ausgeschlossen wird.

Vom Leben zur künstlerischen Praxis
İlker Ortaç reduziert seine Erfahrung mit Behinderung nicht auf eine Geschichte, die Mitleid oder Beifall hervorrufen soll. Wie Körper gesehen werden, wer ausgeschlossen wird und wer Normalität definiert, sind zentrale Fragen seines künstlerischen Selbstverständnisses.
Von der Entstehung zur Präsentation
- Ausgangswerk: Dieser Eintrag behält seinen eigenen Titel und die verfügbaren Publikationsangaben.
- Portfoliokontext: Biografie und Form des Werks werden gemeinsam gelesen, ohne Fiktion mit Biografie zu verwechseln.
- Zugang: Der jeweilige Link öffnet den Text, die Ansicht oder den Veröffentlichungseintrag zu diesem Werk.
Aus dem Atelier: eine fiktionale, kreative Rekonstruktion
Eine fiktionale, kreative Rekonstruktion in der Ich-Form auf Grundlage der Biografie und der Werke.
Ich stelle mir vor, das unsichtbare Lineal zu entfernen, das einem Körper vorschreibt, wo er beginnen und enden soll. Eine Schulter, ein Bart und ein Kleidungsstück sollten nicht zueinander passen müssen. Ich hebe ihre Begegnung hervor und belasse sie dort, wo sich der Blick ihr nicht sofort entziehen kann.
Bei der Auseinandersetzung mit „LIMIT: Körper und Sichtbarkeit“ kehrt meine Aufmerksamkeit zu diesem Detail zurück: LIMIT ist eine Bildserie, die die Körpern auferlegten Grenzen der Normalität hinterfragt und danach fragt, wer sichtbar gemacht oder ausgeschlossen wird. Im nächsten Abschnitt stelle ich mir vor, alles zurückzunehmen, was diese Begegnung schwächt, und die Bereiche, die ihre Spannung tragen, länger offen zu lassen.
Im letzten Abschnitt stelle ich mir vor, das Werk in seinen eigenen Zusammenhang zurückzuführen. Ich lasse Raum dafür, jenseits der hier zusammengestellten Erzählung eine Seite zu lesen, ein Filmbild zu betrachten oder den Film anzusehen.